

| Quelle | http://retro.seals.ch - digitalisierte Zeitschriften ETH-Bibliothek |
| Inhalt | Johannes Herzog von Effingen in Uniform als eidg. Oberst. Argovia : Jahresschrift der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau Band (Jahr): 65 (1953) |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Visitenkarte¸ 3.5x7cm |
| Inhalt | Original Visitenkarte von Johannes Herzog von Effingen aus den 1830er Jahren. |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Eigenhändiger Brief mit Unterschrift¸ 21x26.5cm |
| Ort/Datum | Aarau¸ 06.12.1839 |
| Inhalt | Eigenhändiger Brief mit Unterschrift von Johannes Herzog von Effingen¸ Finanzangelegenheiten betreffend. |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Schreiben der Helvetischen Republik¸ 22x34cm |
| Ort/Datum | Basel¸ 10.09.1800 |
| Inhalt | Erste Seite des Doppelseitigen Schreibens in seinem Namen "Herzog d’Effingue¸ Représentant du Peuple¸ Commissaire du Gouvernement de la République Helvétique”¸ unterzeichnet von seinem Sekretär Zimmerlin. An den Divisionsgeneral Dessolles¸ Chef de l’Etatmajor General der Rheinarmee¸ Getreidelieferungen nach dem ausgehungerten Helvetien betreffend. „ Je prendsen consequence la liberte de vous renouveller la priere…..¸ d’accorder la permission de sortie aux grains achetes depuis plusieurs mois. Cette sortie ne pourra plus avoir d’influence sur les approvsisionements de l’armée¸ ni sur les conditions du traite conclu et elle est de la plus grande nécessité pour les contrées totalement epuisées¸ qui sans être exposes aux plus grands maux ne peuvent attendre sans secours celui que le traite leur assume.. » |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Schreiben der Helvetischen Republik¸ 22x34cm |
| Ort/Datum | Basel¸ 10.09.1800 |
| Inhalt | Zweite Seite des Doppelseitigen Schreibens in seinem Namen "Herzog d’Effingue¸ Représentant du Peuple¸ Commissaire du Gouvernement de la République Helvétique”¸ unterzeichnet von seinem Sekretär Zimmerlin. An den Divisionsgeneral Dessolles¸ Chef de l’Etatmajor General der Rheinarmee¸ Getreidelieferungen nach dem ausgehungerten Helvetien betreffend. „ Je prendsen consequence la liberte de vous renouveller la priere…..¸ d’accorder la permission de sortie aux grains achetes depuis plusieurs mois. Cette sortie ne pourra plus avoir d’influence sur les approvsisionements de l’armée¸ ni sur les conditions du traite conclu et elle est de la plus grande nécessité pour les contrées totalement epuisées¸ qui sans être exposes aux plus grands maux ne peuvent attendre sans secours celui que le traite leur assume.. » |
Aargauer Politiker und Unternehmer, Abgeordneter der Helvetischen Republik
17.1.1773 Effingen, 21.12.1840 Brugg, ref., von Effingen, ab 1797 von Brugg und ab 1815 von Aarau. Sohn des Jakob, Heimarbeiters und Baumwollhändlers, und der Elisabeth Hummel, von Scherz, Grossvater von General <link http://autographenderschweiz.ch/index.php?id=12&agid=461&mainkat=4>Hans Herzog</link>. 1789 Elisabeth Hartmann, Tochter eines Sägereibesitzers, von Villnachern. H. besuchte die Volksschule in Effingen und Brugg und liess sich in Moudon in der franz. Sprache sowie in Handelsfächern unterrichten. Ab ca. 1790 arbeitete er im Geschäft seines Vaters. Um 1800 gründete er in Aarau eine Baumwollspinnerei, die er 1810 nach dem Vorbild der Zürcher Firma Escher, Wyss & Cie. als erster Fabrikant im Aargau mechanisierte. 1812 gliederte er ihr eine mechan. Weberei an.
H. gehörte dem Brugger Revolutionskomitee an. 1798-1800 sass er als Unitarier im helvet. Gr. Rat. Im 2. Koalitionskrieg von 1799 war er helvet. Kommissär beim franz. Heereskommando. Beim Staatsstreich von 1800 verlor er sein Grossratsmandat, übernahm dafür das Amt des aarg. Kantonsstatthalters unter der föderalist. Regierung, das er nach drei Monaten aber abgeben musste, weil er sich als zu wenig gefügig erwies. 1803-40 wirkte er als Aargauer Grossrat der gemässigten unitar. Partei (13-mal Präs.), 1806-07 als Appellationsrichter, 1807-31 als Kleinrat (1821-31 Amtsbürgermeister in ungeraden Jahren) mit Schwerpunkt Militär- und Finanzwesen sowie als Tagsatzungsgesandter, wobei er sich v.a. Handels- und Verkehrsfragen annahm. Beim Freiämtersturm von 1830 musste H. zusammen mit der gesamten Regierung zurücktreten, aber nur ein Jahr später wurde er wieder in den Gr. Rat und in die Regierung gewählt. Wegen Unvereinbarkeit mit der neuen Verfassung schlug er allerdings das Regierungsamt aus. Da er den Mangel an Bildung selbst erfahren hatte, unterstützte er Bildungsbestrebungen, so die Gründung der Aarg. Kantonsschule. Er initiierte den Umbau des Regierungs- sowie den Bau des Grossratsgebäudes und förderte das Post- und Verkehrswesen (Einrichtung tägl. Postkurse nach Bern, Zürich und Luzern). Der Unternehmer und Politiker H. war eine der herausragendsten Persönlichkeiten der aarg. Frühzeit. Oberst.
Regierungsstatthalter des Kanton Aargau
1 Nov 1801 - 18 Dec 1801
17 Apr 1802 - 26 Jun 1802
Präsident des kleinen Rats (monatlich wechselnd)
26 Apr 1803 – 1815
Amtsbürgermeister des Kanton Aargau
1821 - 1822
1823 - 1824
1825 – 1826
1827 - 1828
1829 - 1830
1831
Quelle Biografie:
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johannes Herzog (von Effingen) aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Andreas Steigmeier. Version : 30.08.2006. |