

| Quelle | www.chbilder.net |
| Inhalt | Quelle : Festschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehns der eidg. Polytechnikums¸ von Wilhelm Oechsli¸ 1905 |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Eigenhändiger Brief mit Unterschrift¸ 13.5x21cm |
| Ort/Datum | Zürich¸ 11.05.1878 |
| Inhalt | Ausführliches und etwas hastiges Antwortschreiben an einen "Freund & College" über Möglichkeiten und Kosten einer chemischen Untersuchung. Datiert "Zürich 11.Mai 78" und signiert "J. Kappeler Präs.". Aus der Autographensammlung des Luzerner Zahnarzt Dr. med. dent. Joseph Häfliger¸ 1880er Jahre. |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Abgangszeugniss¸ 25x39cm |
| Ort/Datum | Zürich¸ 08.08.1874 |
| Inhalt | Erste Seite des Abgangszeugniss der Eidgenössischen polytechnischen Schule in Zürich¸ heutige Eidgenössische Technische Hochschule/ETH¸ des Hans Wolff geb. 1853¸ der vom Oktober 1872 bis August 1874 die chemisch-technische Abteilung besuchte. Hans war der Sohn von Oberst Hans Kaspar Wolff 1818-1891¸ der als Architekt einige Jahre zuvor neben Gottfired Semper massgeblich am Bau dieser Schule beteiligt war. Signiert von Vorstand Gustav Adolf Kenngott¸ dem Direktor Karl Culmann¸ dem Präsidenten des schweizerischen Schulrats Johann Karl Kappeler und dem Sekretär G.Baumann. Neben den durchaus guten schulischen Noten fällt vor allem die Bemerkung „Das sittliche Verhalten war tadellos“ auf. Aus dem dokumentarischen Nachlass von Johann Kaspar Wolff 1818-1891. |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Abgangszeugniss¸ 25x39cm |
| Ort/Datum | Zürich¸ 08.08.1874 |
| Inhalt | Zweite Seite des Abgangszeugniss der Eidgenössischen polytechnischen Schule in Zürich¸ heutige Eidgenössische Technische Hochschule/ETH¸ des Hans Wolff geb. 1853¸ der vom Oktober 1872 bis August 1874 die chemisch-technische Abteilung besuchte. Hans war der Sohn von Oberst Hans Kaspar Wolff 1818-1891¸ der als Architekt einige Jahre zuvor neben Gottfired Semper massgeblich am Bau dieser Schule beteiligt war. Signiert von Vorstand Gustav Adolf Kenngott¸ dem Direktor Karl Culmann¸ dem Präsidenten des schweizerischen Schulrats Johann Karl Kappeler und dem Sekretär G.Baumann. Neben den durchaus guten schulischen Noten fällt vor allem die Bemerkung „Das sittliche Verhalten war tadellos“ auf. Aus dem dokumentarischen Nachlass von Johann Kaspar Wolff 1818-1891. |
| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Abgangszeugniss¸ 25x39cm |
| Ort/Datum | Zürich¸ 08.08.1874 |
| Inhalt | Dritte Seite des Abgangszeugniss der Eidgenössischen polytechnischen Schule in Zürich¸ heutige Eidgenössische Technische Hochschule/ETH¸ des Hans Wolff geb. 1853¸ der vom Oktober 1872 bis August 1874 die chemisch-technische Abteilung besuchte. Hans war der Sohn von Oberst Hans Kaspar Wolff 1818-1891¸ der als Architekt einige Jahre zuvor neben Gottfired Semper massgeblich am Bau dieser Schule beteiligt war. Signiert von Vorstand Gustav Adolf Kenngott¸ dem Direktor Karl Culmann¸ dem Präsidenten des schweizerischen Schulrats Johann Karl Kappeler und dem Sekretär G.Baumann. Neben den durchaus guten schulischen Noten fällt vor allem die Bemerkung „Das sittliche Verhalten war tadellos“ auf. Aus dem dokumentarischen Nachlass von Johann Kaspar Wolff 1818-1891. |


| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | Preisurkunde¸ 36x46cm |
| Ort/Datum | Zürich¸ 04.08.1875 |
| Inhalt | Preisurkunde des „Eidgenössischen Polytechnikum“¸ heutige Eidgenössische Technische Hochschule/ETH ausgestellt an Hans Wolff geb. 1853¸ der vom Oktober 1872 bis August 1874 die chemisch-technische Abteilung besuchte. Hans war der Sohn von Oberst Hans Kaspar Wolff 1818-1891¸ der als Architekt einige Jahre zuvor neben Gottfired Semper massgeblich am Bau dieser Schule beteiligt war. Hans Wolff wird für die im Jahre 1873 gestellte Preis-Aufgabe der Hauptpreis¸ bestehend aus der silbernen Medaille und einem Preisgeld in Höhe von Fr. 130.- zuerkannt. Signiert von Präsidenten des schweizerischen Schulrats Johann Karl Kappeler und dem Sekretär G.Baumann. Aus dem dokumentarischen Nachlass von Johann Kaspar Wolff 1818-1891. |
Thurgauer Politiker und Jurist, Ständerat
23.3.1816 Frauenfeld, 20.10.1888 Zürich, ref., von Frauenfeld. Sohn des Melchior, Baumeisters und Wirts. 1854 Marie Magdalena Hugentobler, Tochter des Abraham. Lateinschule in Frauenfeld, Gymnasium in Zürich. Ab 1834 Stud. der Rechte in Zürich, Heidelberg und Berlin; 1839 thurg. Anwaltspatent, 1841 thurg. Patent als Prokurator. Anwalt in Frauenfeld. Als erfolgreicher Jurist und glänzender Redner fand K. schnell den Weg in die kant. Politik. 1843 wurde er in den Thurgauer Kantonsrat gewählt, dem er bis 1857 angehörte (Präs. 1850, 1851-52, 1856-57). 1846-50 Obergerichtsschreiber, 1850-57 Präs. des thurg. Obergerichts. Der anfänglich liberal-konservative K. setzte sich als Kantonsrat für die Schaffung der Kantonsschule in Frauenfeld (1853 gegründet) und die Reorganisation des Gerichtswesens ein (1852 Gesetz über das Geschworenengericht). Unter den Eindrücken der Sonderbundsjahre änderte K. seine polit. Haltung und gehörte bald zu den führenden Köpfen des eidg. Liberalismus (Escher-Kreis): 1848-81 Ständerat (Präs. 1851-52, 1854-55, 1872, 1881). K. zählte zu den einflussreichsten Mitgliedern der Bundesversammlung und war Präs. zahlreicher Kommissionen. 1854-57 Mitglied des Bundesgerichts. 1857 wurde K. vom Bundesrat als Nachfolger von Johann Konrad Kern zum Präs. des eidg. Schulrats und damit zum Vorsteher des Eidg. Polytechnikums in Zürich berufen. Für den Ausbau der späteren ETH zu einer international renommierten Hochschule setzte er sich als Schulratspräsident bis zu seinem Tod ein. 1853-66 Verwaltungsrat der Nordostbahn, 1856-88 der thurg. Hypothekenbank. 1880 Dr. h. c. der Univ. Zürich.
Quelle Biografie:
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Johann Karl Kappeler aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Verena Rothenbühler. Version : 24.08.2007. |