Guy Parmelin

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09.11.1959

Waadtländer Politiker, 116. Bundesrat

9.11.1959 Bursins, reformiert, von Bursins. Landwirt und Weinbauer, Waadtländer Nationalrat, Bundesrat der Schweizerischen Volkspartei. Parmelin wurde 2015 im spannungsgeladenen Kontext der Nachfolge von Eveline Widmer-Schlumpf, die damals die Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) vertrat, in den Bundesrat gewählt. Diese war 2007 als SVP-Mitglied, aber gegen den Willen der eigenen Partei Bundesrätin geworden; die SVP setzte daher alles daran, neben Ueli Maurer wieder einen zweiten von ihr vorgeschlagenen Kandidaten in die Landesregierung zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Bundesrat aus drei Frauen und vier Männern (zwei aus der Romandie und fünf aus der Deutschschweiz). Die SVP nominierte mit dem Zuger Nationalrat Thomas Aeschi, dem Tessiner Staatsrat und Mitglied der Lega dei Ticinesi Norman Gobbi und Guy Parmelin drei Bewerber, wobei Letzterer als der moderateste galt. Am 9. Dezember 2015 wurde Parmelin im dritten Wahlgang mit 138 Stimmen von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Guy Parmelin aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Fabrizio Panzera / EM. Version : 16.02.2005.