

| Quelle | Sammlung Rolf Ramseier |
| Art | signierte Karte¸ 7x14.5cm |
| Inhalt | Eigenhändige Unterschrift von Daniel Bovet auf Karte mit montiertem Foto. |
Schweizerisch-italienischer Pharmakologe, Nobelpreis 1957
23.3.1907 Neuenburg, 8.4.1992 Rom, ref., von Neuenburg und Fleurier, ab 1947 oder 1948 auch ital. Staatsbürger. Sohn des Pierre. 1938 Filomena Nitti, Biochemikerin, Tochter des Francesco Saverio, ital. Ministerpräsidenten. Stud. der Biologie und Physiologie an der Univ. Genf, 1929 Dr. phil. Als Pharmakologe 1929-47 am Institut Pasteur in Paris, 1947-64 am Istituto superiore di sanità in Rom. 1964-71 Prof. für Pharmakologie an der Univ. Sassari, 1971-82 Prof. für Psychobiologie an der Univ. Rom. 1969-75 Direktor des Laboratoriums für Psychobiologie und Psychopharmakologie des Consiglio nazionale delle ricerche in Rom. Zahlreiche Ehrungen, 1957 Nobelpreis für Medizin. Einer der bedeutendsten Forscher auf dem Gebiet der Pharmakologie, entdeckte bzw. entwickelte B. die Antihistaminika, die Curare-ähnlichen Muskelrelaxantien und die Sulfonamide. Er führte neue Methoden der pharmakolog. Forschung ein und untersuchte die Beziehung zwischen chem. Struktur und pharmakolog. Wirkung. B. verfasste zahlreiche Bücher und rund 400 weitere Publikationen.
Quelle Biografie:
| Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Daniel Bovet aus dem Historischen Lexikon der Schweiz (HLS) - Onlineversion des Historischen Lexikon der Schweiz. Autorin/Autor: Marcel H. Bickel: "Bovet, Daniel", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.12.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014301/2002-12-12/, konsultiert am 16.11.2023. |