Vera Furrer

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13.06.1929 - Sept. 2013

Schweizer Schauspielerin und Kabarettistin

* 13.6.1929 Küsnacht ZH, eigentlich Verena F. Tochter des Bühnenbildners →Robert F. ∞ →Alfred Bruggmann, Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor.

1945–46 privater Schauspielunterricht bei Ellen Widmann, Ernst Ginsberg und Wolfgang Heinz in Zürich, 1947–48 Schauspielausbildung am Bühnenstudio Zürich; Gesangsausbildung bei Tibor Kasics in Zürich. Erste Rollen 1948 am Bernhard-Theater Zürich und 1949 am Schauspielhaus Zürich (unter anderem junges Mädchen in der Uraufführung von Carl Zuckmayers "Barbara Blomberg"). 1949–51 war F. am Stadttheater Luzern engagiert (unter anderem Anna Oberholzer in Paul Burkhards "Der schwarze Hecht", Gräfin Fuentes in Schillers "Don Carlos" und Perdita in Shakespeares "Das Wintermärchen"), 1951–52 am Stadttheater Bern, Bern BE (unter anderem Bianca in Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung" und Edith von Berg in Cocteaus "Der Doppeladler"). Danach einzelne Engagements am Schauspielhaus Zürich. 1956 stiess F. zum Cabaret Rüeblisaft, bei dem sie bis zu dessen Auflösung 1976 als Kabarettistin wirkte. Nach 1976 trat F. zusammen mit Bruggmann, ihrem Mann und Bühnenpartner vom Cabaret Rüeblisaft, als Kabarett-Duo auf. Wie schon beim Cabaret Rüeblisaft sparten F. und Bruggmann in ihren Programmen (1977 "Spass-o-Doble", 1979 "Mach kei Witz!", 1982 "Alles Bluff!"und 1986 "Lachen erlaubt!") politische Themen weit gehend aus und widmeten sich vor allem Situationen des Schweizer Alltags.

Quelle Biografie:

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel von Autoren: Hans-Ueli von Allmen/Stefan Koslowski

Vera Furrer, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 662–663 und steht unter der Lizenz Creative Commons CC BY-NC-SA 4.0 Deed - Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International.